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Synergiewerkstatt XIV:
Flexible Arbeitsmodelle – Fit für alle Lebensphasen

20. Mai 2014 in Köln mit Vorabendprogramm

Gastgeber: Klaus Hamacher,
stellvertretender Vorsitzender des Vorstands,
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Zusammenfassung

Die vierzehnte Synergiewerkstatt fand an einem Ort statt, der Forschung, Innovation und Aufbruch treffend kombiniert – dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in Köln. Das Thema zukunftsweisende Arbeitsmodelle hatte dafür gesorgt, dass sich außergewöhnlich viele TeilnehmerInnen anmeldeten. Als Auftakt durften die wissbegierigen TeilnehmerInnen erleben, wie es sich im Weltall anfühlt – in der nachgebauten Raumstation ISS im Astronautentrainingszentrum der ESA. Danach erläuterte Brigitte Hirl-Höfer, langjährige Personalchefin von Microsoft Deutschland und derzeit im Sabbatical, in einer lockeren Dinner Speech, dass Microsoft es mit flexiblen Arbeitsmodellen ernst meint und u.a. damit zum Toparbeitgeber avancierte.

Am nächsten Tag begrüßte Veranstalterin Dr. Petra Köppel die Gäste mit einer Einführung zu Lebensphasen als Ausdruck der Vielfalt. Sie zeigte auf, dass heutige Erwerbspfade äußerst divers verlaufen und Arbeitsflexibilisierung unabdingbar ist, wenn ein Arbeitgeber die besten Kräfte für sich gewinnen will. Gastgeber Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands DLR, stellte in seiner Key Note Arbeitsflexibilisierung als Kulturwandel das DLR als öffentlichen Arbeitgeber vor, der mit der Wirtschaft um kluge Köpfe konkurriert und daher unter Zugzwang steht, sich trotz rechtlicher Rahmenbedingungen genauso modern und flexibel wie Wirtschaftsunternehmen aufzustellen. Andrea Boese, Leiterin Diversität und Chancengleichheit DLR, erläuterte Instrumente des Kulturwandels. Sie betonte, dass ein Unternehmenskulturwandel einen langen Atem benötigt. Bereits eingeführt hat Vodafone mobiles Arbeiten in innovativer Reinform, wie Gerda Köster, Senior Referentin Diversity & Inclusion, in ihrem Impulsvortrag Lebensphasen und Arbeitszeit-/ Arbeitsortflexibilisierung – Möglichkeiten bei Vodafone veranschaulichte: In der Düsseldorfer Zentrale gibt es keine festen Arbeitsplätze mehr; fast jeder kann auch von zuhause aus arbeiten.

Der mutige Schritt von Vodafone wurde von den TeilnehmerInnen erstaunt und beeindruckt aufgenommen – die teilweise kontroversen Diskussionen wurden in der ersten Werkstattphase weitergeführt. Als Vorbild für Führung in Teilzeit darf Dr. Dietmar Osenberg gelten, Leiter Bereich Strategische Asset Allocation ERGO. Er genießt 50 Tage Urlaub im Jahr und somit konsequent mehr Zeit mit seiner Familie. In einem lebhaften Interview mit Dr. Köppel berichteten er und Katrin Peplinski, Diversity Managerin ERGO, dass dieses Teilzeitmodell nicht nur von seinem Vorgesetzten (dem Vorstand selbst!), sondern auch von KollegInnen und MitarbeiterInnen gut akzeptiert wird. In der zweiten Werkstattphase bearbeiteten die Diversity-PraktikerInnen detailliert die Themen Präsenzkultur, Instrumente der Lebensphasenorientierung und Regelungen zur Arbeitsflexibilisierung.

Das Fazit der Synergiewerkstatt lautete: Neue Arbeitsformen ausprobieren! Denn Ausprobieren bringt Erfolg – und Erfolg überzeugt! Ein voller Erfolg war auch die Synergiewerkstatt selbst, wie die sehr positive Evaluierung zeigte.

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