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Synergiewerkstatt XI
Diversity – Strukturen, Ziele, Reporting

06. Juni 2013 in Düsseldorf

Gastgeber: Dr. Stephan Petri, Mitglied des Vorstands der GEA

Liebe Mitglieder und Schnuppergäste der Synergiewerkstatt XI,

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Zusammenfassung

Die elfte Synergiewerkstatt Diversity – Strukturen, Ziele, Reporting fand im Düsseldorfer Maxhaus statt, einem ehemaligen Franziskanerkloster. In diesem ganz eigenem Ambiente erarbeiteten die TeilnehmerInnen Lösungen zu ihren Diversity-Fragen. Harte Fakten standen im Vordergrund: wie vertragen sich handfeste Messbarkeit einerseits und vielschichtige Unternehmenskultur andererseits? Damit stand die Synergiewerkstatt auch ganz im Zeichen des 1. Deutschen Diversity-Tags der Charta der Vielfalt, indem sie zur Professionalisierung von Diversity Management beitrug.

Zunächst begrüßte Dr. Petra Köppel von Synergy Consult Netzwerkmitglieder aus großen und mittleren Unternehmen sowie Gäste aus städtischen Einrichtungen und der Wissenschaft. Sie zeigte in ihrer Einführung, dass Basis jeden Diversity Managements Diversity-Ziele sind, die nachdrücklich verfolgt werden müssen, sowie klare Verantwortlichkeiten. Dr. Stephan Petri, Mitglied des Vorstands, stellte die GEA als Systemanbieter von Maschinen und Prozesstechnik für die Nahrungsmittelverarbeitung vor. In seiner Key Note ‚Diversity Management als Antrieb für das Business’ unterstrich er: je unterschiedlicher wir diskutieren, je mehr Meinungen vorhanden sind, desto besser. Prof. Carsten Herrmann-Pillath von der Frankfurt School of Finance and Management erläuterte in seinem Impulsvortrag ‚Diversity Controlling als Motor strategischer Diskurse in offenen Unternehmen’ fünf Thesen zu Diversity Controlling. Demnach sei die Sichtweise auf Unterschiede entscheidend, so dass auch Controlling mithilfe eines diversen Teams erfolgen sollte. Nobue B. von Wurzbach, Head Corporate Diversity Management bei GEA, stellte unter dem Titel ‚Diversity Reporting bei der GEA: Richtig und wichtig’ herausfordernde Fragen: kann und muss man Verhalten messen? Ihre Antwort lautete: ja, und zwar über ein intelligentes Messinstrument: ‚Intelligent Diagnostics’. In ihrem Impulsvortrag ‚Den weichen Faktor Unternehmenskultur erheben und gestalten’ erläuterte Dr. Petra Köppel, wie sie in ihrer Beratungspraxis bereits Unternehmenskultur erfolgreich erheben  konnte. Dabei ist es entscheidend, alle Beteiligten einzubeziehen, die verschiedenen Perspektiven abzubilden und im gleichzeitig Engagement zu wecken. Dann ging es rund: In einem rasanten Speed-Dating tauschten sich die TeilnehmerInnen paarweise zu ihren Erfahrungen zu den drei Themen Strukturen, Zielen und Reporting aus, um anschließend im Detail Herausforderungen und Empfehlungen zu erörtern.

Nach einer Stärkung im lichtdurchfluteten Klosterhof erforschten die Werkstattgäste in drei Workshops harte Diversity-Fragen. Nathaly Maus-Thiel, Diversity Consultant bei der Ford-Werke GmbH, ließ in ihrem Workshop ‚Councils und Netzwerke als Motor zur konkreten Umsetzung von Diversity’ ihre TeilnehmerInnen an den langjährigen Diversity-Erfahrungen des Autobauers teilhaben. Neben der Innenwirkung sei auch die Außenwirkung von Netzwerken nicht zu unterschätzen – so würden mittlerweile viele Neuangestellte als Bewerbungsgrund angeben: „Sie machen so viel für Diversity“. Caner Aver vom Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und Zuhal Kavacık von der Universität Hamburg zeigten unter dem Titel ‚Ethnic Monitoring’ Erhebungsmethoden zu Menschen mit Migrationshintergrund in Unternehmen auf. Sie stellten fest, dass nach wie vor zu wenig Menschen mit Migrationshintergrund in verantwortungsvollen Positio­nen vertreten sind und somit Potenziale brach liegen. Im Workshop ‚Diversity Management fördern und Diversity-Ziele gewinnbringend einsetzen’ erarbeiteten Nobue B. von Wurzbach und Julia Lauenroth von der GEA gemäß der Maxime „You can only manage what you measure“ mit ihren KollegInnen aus anderen Unternehmen, wie Diversity-Ziele den Wandel der Unternehmenskultur steuern.

Am Ende fragte Dr. Petra Köppel nach – was hatte der Tag für die Gäste gebracht? Dabei bildete sich ein Konsens: Zahlen sind notwendig, z.B. zum Anteil von Frauen, aber sie sind alleine wenig aussagekräftig. Der Fokus muss auf dem „Wie“ liegen, also z.B. auf dem konstruktiven Umgang zwischen Männern und Frauen. Und dieses „Wie“ kann durch die Unternehmensleitung gesteuert werden. Anders gesagt: Quote ist out, Ziele sind in!

Die detaillierte Zusammenfassung aller Ergebnisse und die Materialien der Veranstaltung können Mitglieder und Schnuppergäste der Synergiewerkstatt XI nach dem Login in der Spalte links aufrufen.

Die nächste Gelegenheit zum Netzwerken und Austauschen bietet das Netzwerk ‚Synergie durch Vielfalt’ im Oktober: Die Synergiewerkstatt XII: Führungskräfte in Zeiten des demografischen Wandels findet am 08. Oktober 2013 bei ABB Deutschland in Mannheim statt.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

Beitrag zum 1. Deutschen Diversity-Tag:

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