Melden Sie sich im Netzwerk an und nehmen Sie an unseren Werkstätten teil!

 

» Anmeldung


Vorurteile? Ich doch nicht! Um die Krux mit dem Unconscious Bias geht es am 22.06.2018 beim Internationalen Bund in Berlin.

 

» Synergiewerkstatt XXV


‚Diversity goes international‘ ist Thema unserer Werkstatt am 15.11.2018 bei ERGO in München.

 

» Synergiewerkstatt XXVI


Bleiben Sie über das Netzwerk informiert!

 

» Newsletter


Jubiläumsveranstaltung: Synergiewerkstatt X Vielfalt – nach außen scheinen, nach innen leben

04./05. Juni 2012 in Düsseldorf
mit hochkarätigem, öffentlichen Vorabendprogramm

Gastgeber:

Dr. Ulf Mainzer, Personalvorstand ERGO Versicherungsgruppe

Liebe Mitglieder und Schnuppergäste der Synergiewerkstatt X,

bitte loggen Sie sich in der linken Spalte unten ein, um auch die nichtöffentlichen Impulsvorträge in voller Länge lesen zu können.



Die Impulse der ReferentInnen – Abendprogramm am 04. Juni

Dr. Petra Köppel, Inhaberin von Synergy Consult:

Eröffnung

Dr. Petra Köppel eröffnete den Abend und stellte die Ziele und bisherigen Veranstaltungen des Netzwerks vor. Bei dessen Gründung hatte sie selbst nicht geahnt, dass der Bedarf an Austausch zu Diversity zehn Synergiewerkstätten später noch lange nicht gedeckt ist.  „Am Anfang musste ich noch erklären, was Diversity bedeutet – viele konnten mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen. Mittlerweile ist Diversity Management ein unumgänglicher Trend. Doch wir alle – einschließlich mir selbst – mussten auch lernen, dass einzelne Maßnahmen wenig nützen. Stattdessen muss Diversity Management strategisch und ganzheitlich angelegt werden.“

Dr. Ulf Mainzer, Personalvorstand der ERGO:

Die Diversity-Strategie der ERGO

Dr. Ulf Mainzer stellte als Gastgeber „Die Diversity-Strategie der ERGO“ vor. Die ERGO lege großen Wert darauf, Diversity nicht nach dem Lehrbuch umzusetzen, sondern sehe den Unternehmenserfolg als oberste Priorität. Vielfalt müsse tatsächlich gelebt werden – das ‚Verstehen’ der Bedürfnisse aller Zielgruppen, sowohl von KundInnen und MitarbeiterInnen als auch von Dritten, gehöre daher zur Unternehmensstrategie.

Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW:

Vielfalt – der Beitrag der Politik

„Irgendwie Anders“ auf der Suche nach Freundschaft – mit einer Parabel über Respekt, Toleranz und Freundschaft begann Prof. Klaus Schäfer eine informative Übersicht über den Beitrag der Landespolitik zu Vielfalt. Der Schutz des Einzelnen (nicht nur) gegen Diskriminierung bestimme die Weichenstellung von Staat und Politik für Diversity. Prof. Schäfer präsentierte nachdenklich stimmende Zahlen: in Nordrhein-Westfalen hat bereits jeder vierte Mensch einen Migrationshintergrund. Aber Zu- und Abwanderung halten sich in etwa die Waage – um den derzeitigen ‚Altenquotienten’ konstant zu halten, wären ca. 3,4 Millionen Zuzüge pro Jahr notwendig.


Die Impulse der ReferentInnen – Netzwerktreffen am 05. Juni

Dr. Petra Köppel (Synergy Consult):

Diversity Management als Strategie

Diversity Management sollte nicht als Lippenbekenntnis oder als Zugeständnis an Minderheiten verwendet werden, sondern zum Vorteil des Unternehmens. Damit kann es die Geschäftsstrategie in folgenden Bereichen unterstützen: Fachkräftemangel – Arbeitgeberattraktivität, Kostensenkung – Effektivitätssteigerung, Kundenorientierung, Innovation und Internationalisierung.

 

Christian Schoenfeldt (ERGO):

Vielfalt – nach außen scheinen, nach innen leben

Bei der ERGO steht der Mensch im Mittelpunkt. Versichern wird als wundervolle Aufgabe aufgefasst, aus der sich ein Versprechen gegenüber allen Zielgruppen ableitet: ERGO beachtet die konkrete Story hinter Diversity und macht daraus ein Leitbild. Letzten Endes geht es um eine Mindset-Änderung.

Barbara David (Commerzbank):

Gewinne durch Vielfalt – Erfahrungen aus 10 Jahren Diversity Management

Barbara David stellte ihre Erkenntnisse aus langjähriger Diversity-Erfahrung vor: „Diversity ist mehr als die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Rahmen unseres Global Diversity Managements fördern wir generell die Vielfältigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Barbara David gab den TeilnehmerInnen viele konkrete Tipps: bloß nicht nur Frauen in den Fokus nehmen, keine Insellösungen, Einbindung möglichst mehrerer Geschäftsfelder.

nach oben