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Synergiewerkstatt XIII: Roll out Diversity –
Awareness Trainings für Führungskräfte und der Einsatz von MultiplikatorInnen

27. November 2013 in Berlin

Gastgeber: DB Mobility Networks Logistics

Der Einsatz von MultiplikatorInnen

Liebe Mitglieder und Schnuppergäste der Synergiewerkstatt XIII,

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Impulsvortrag

Dr. Petra Köppel: ‚Ambassadors, Councils, Change Agents, Netzwerke – ein Überblick zu MultiplikatorInnen‘

Petra Köppel definierte MultiplikatorInnen als UnterstützerInnen, die Diversity Management vom zentralen Diversity-Team in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens bringen und als ImpulsgeberInnen für einen Kulturwandel fungieren. Dabei gibt es in der Praxis folgende Kategorien: Executive SponsorInnen oder Council Mitglieder sind meist oberste Führungskräfte, die dem Thema Diversity Visibilität und Rückhalt verschaffen. Champions und BotschafterInnen agieren unabhängig von der Führungsebene und engagieren sich in einer persönlichen Mission. In Mitarbeiternetzwerken schließen sich Menschen (z.B. Frauen, Eltern) bottom-up zusammen, um sich auszutauschen und zu unterstützen. Die meisten von ihnen erfüllen Diversity-Aufgaben zusätzlich zu ihrer eigentlichen Aufgabe. Sie verfügen daher über keine besonderen Vorkenntnisse bzw. keine Qualifizierung, sondern sie setzen die Idee als gelebte Praxis um. Im Gegensatz dazu stehen die ‚ExpertInnen’, die die Umsetzung begleiten und als verlängerter Arm des zentralen Diversity Managers fungieren. Dies können lokale Diversity Manager oder HR KollegInnen sein. Als neues Konzept stellte sie 'Diversity Agents' vor, das sie selbst entwickelt hat. Diversity Agents werden besonders ausgebildet und gestalten im Sinne eines Change Managements den Wandel im Unternehmen mit.

Zur Eröffnungsrede (nur für Mitglieder)


Podiumsrunde

Uta Menges, IBM Deutschland; Olivia Päßler, BASF SE; Annette von Wedel, DB AG: ‚Diversity Management in die Fläche tragen – die Idee der Executive Sponsoren, Ambassadors und Diversity Supporters‘

In der zweiten Podiumsrunde stellten die DiskutantInnen die Multiplikatorenansätze aus ihren Unternehmen vor: Wer wird mit der Diversity-Idee beauftragt? Wie viele Personen sind zuständig? Was sind die Vor- und Nachteile von Freiwilligen? Welche Bedeutung haben Netzwerke? Welche Einsichten lassen sich übertragen? Und wie werden Freiwillige am besten eingebunden? Zahlreiche praktische Beispiele zeigten Stärken und Grenzen von Multiplikatorenkonzepten auf. 

Zu den einzelnen Positionen (nur für Mitglieder)


Arbeitsgruppen

Innerhalb des Themenblocks 'Der Einsatz von MultiplikatorInnen' gab es in drei Arbeitsgruppen die Möglichkeit für einen Erfahrungsaustausch und für die gemeinsame Weiterentwicklung von Ansätzen. Die Fragen lauteten:

 

Arbeitsgruppe 1: Aufbau eines Multiplikatorensystems auf Führungsebene (Councils, SponsorInnen, Champions)
1. Welche Ziele können mit MultiplikatorInnen auf Führungsebene erreicht werden?
2. Was sind die Grenzen von MultiplikatorInnen?
3. Wie sollte beim Aufbau eines Multiplikator-Systems auf Führungsebene vorgegangen werden?


Arbeitsgruppe 2: Stellen- und Mitarbeiterprofil für Diversity Agents (Change Agents, HR ManagerInnen, lokale Diversity ManagerInnen)
1. Wie sieht das Stellenprofil ‚Diversity Agent‘ aus? (Strukturelle Verankerung, Beschreibung der Tätigkeit, Pflichten und Kompetenzen, Arbeitsvolumen,…)
2. Wie sieht das Mitarbeiterprofil aus? (Hard skills: Verantwortungsebene, Ausbildung, …; Soft skills: eigene Diversity-Erfahrungen, Vorbildcharakter, MeinungsführerIn, Netzwerk, Diversity-Expertise, …)
3. Wie erfolgt Ansprache und Qualifizierung?


Arbeitsgruppe 3: Steuerung und Kooperation mit MultiplikatorInnen auf operativer Ebene
1. Aufgabenteilung: Was ist Aufgabe der Diversity-Zentrale? Was ist Aufgabe der lokalen Führungskräfte? Was ist Aufgabe der operativen MultiplikatorInnen?
2. Schnittstellen: Wie erfolgen der Austausch und der Bericht zwischen den Beteiligten?
3. Steuerung: Welche Vorgaben brauchen die MultikplikatorInnen? Wie kann ihre Leistung nachgehalten werden?

Zur Fotodokumentation (nur für Mitglieder)